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Apfeldicksaft als Alternative zu Zucker

Apfeldicksaft ist im Grunde nichts anderes als hoch konzentrierter Apfelsaft, der erhitzt und zu einer zähflüssigen Masse eingekocht wurde. So weist Apfeldicksaft ein intensives Apfelaroma auf und eignet sich damit zum Verfeinern von Süßspeisen, Müslis, Kompott und Salatdressings.

Apfeldicksaft kann ganz leicht selbst hergestellt werden. Einfach aus sechs Kilo Äpfeln den Saft auspressen und diesen etwa drei Stunden bei mittlerer Hitze auf etwa ein Fünftel der ursprünglichen Menge einkochen. Anschließend durch einen Sieb abgießen, in sterilisierte Flaschen abfüllen und luftdicht verschließen. Der daraus gewonnene Apfeldicksaft ist etwa ein Jahr haltbar.

Vorteile von Apfeldicksaft als Alternative zu Zucker

  • Apfeldicksaft ist ein natürliches Süßungsmittel, das eine etwas geringere Süßkraft als Zucker besitzt und im Schnitt etwa 35% weniger Kalorien aufweist.
  • Im Apfeldicksaft bleiben Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe erhalten.
  • Betrachtet man Zuckeralternativen aus nachhaltiger Sicht, so überzeugt Apfeldicksaft im Vergleich zu anderen Süßungsmitteln, da Apfeldicksaft problemlos selbst hergestellt bzw. aus regionaler Herstellung bezogen werden kann.

 

Nachteile von Apfeldicksaft als Alternative zu Zucker

  • Apfeldicksaft enthält eine hohe Konzentration an Fruchtzucker. Wer unter Fructoseintoleranz oder -Malabsorption leidet, sollte also auf Apfeldicksaft verzichten, da dieser zu Blähungen oder Durchfall führen kann.
  • Als Nachteil kann gewertet werden, dass Apfeldicksaft zu etwa 83% aus Zucker besteht. Denn durch das Einkochen verbleiben hohe Mengen an Glucose, Saccharose und Fruchtzucker im Apfeldicksaft, der Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen ist allerdings sehr gering.
  • Aufgrund seiner klebrigen, zähen Konsistenz setzt sich Apfeldicksaft schnell in den Zahnzwischenräumen fest und kann damit zahnschädigend sein.
  • Wer Apfeldicksaft zum Backen verwenden möchte, sollte bedenken, dass Apfeldicksaft einen höheren Feuchtigkeitsanteil als Zucker aufweist und daher die im Rezept verwendeten Flüssigkeitsmengen entsprechend reduziert werden sollten, um ein gutes Backergebnis zu erzielen.

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