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Aspartam als Alternative zu Zucker

Aspartam gehört zu den synthetisch, sprich im Labor hergestellten Süßstoffen und wird von der Lebensmittelindustrie gerne in Kaugummi, Süßwaren, Fertiggerichten, Softdrinks sowie Milchprodukten verwendet.

Aspartam war mehrfach in der Kritik, da es im Verdacht stand, Krebs auszulösen. Grund genug, für die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) dem Ganzen auf den Grund zu gehen und Aspartam nochmals auf gesundheitsschädigende Risiken zu untersuchen.

Auslöser war eine italienische Studie, die 2010 durchgeführt wurde und zu dem Ergebnis kam, dass Mäuse nach dem Konsum von Aspartam Tumore entwickelten. Des Weiteren wurde verlautbart, dass das Risiko einer Fehlgeburt bei dem täglichen Genuss von Aspartam erhöht sei. Kritiker dieser Studien räumten allerdings ein, dass die Standards unter denen die Studien durchgeführt wurden nichts mit dem normalen Konsum von Aspartam zu tun hatten und hier eine Maximaldosierung von Aspartam vorlag.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) untersuchte daraufhin, ob es einen Zusammenhang zwischen Aspartam und unerwünschten Wirkungen wie Kopfschmerzen, Tumoren etc. gibt. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die vermuteten Zusammenhänge “nach eingehender Überprüfung durch den Wissenschaftlichen Ausschuss für Lebensmittel (SCF) und andere Expertengremien nicht bestätigt werden konnten”. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) spricht seit 2002 von einer Unbedenklichkeit von Aspartam.

Der EU-Grenzwert für Aspartam wurde auf 40mg/kg Körpergewicht festgelegt. Das bedeutet in der Praxis, dass eine 60 Kilo schwere Person pro Tag mehr als 36 Dosen einer mit Asparatam gesüßten Limonade trinken müsste, um den Grenzwert zu überschreiten.

Vorteile von Aspartam als Alternative zu Zucker

  • Aspartam hat einen Energiegehalt von 17 KJ/g, was gerade im Vergleich zu Zucker sehr niedrig ist. Ersetzt man Zucker mit Aspartam, so kann man also deutlich Kalorien einsparen.
  • Die Süßkraft von Aspartam ist zwei Mal so hoch wie die von Zucker, so dass weitaus geringere Mengen von Nöten sind, um dieselbe Süße wie bei Zucker zu erzeugen.
  • Aspartam ist für die Ernährung bei Diabetes geeignet.
  • Außerdem wirkt Aspartam nicht kariesfördernd.

Nachteile von Aspartam als Alternative zu Zucker

  • Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden, dürfen Aspartam nicht konsumieren, da diese die Aminosäure Phenylalanin – ein Bestandteil von Aspartam – nicht abbauen können.
  • Für Menschen, die sich möglichst natürlich ernähren möchten, ist ein synthetisch hergestellter Süßstoff natürlich alles andere als empfehlenswert.

 

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