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Ahornsirup als Alternative zu Zucker

Eignet sich Ahornsirup als Alternative zu Zucker? Dieses Thema möchten wir in diesem Beitrag beleuchten. Ahornsirup, das ist ein eingedickter Saft, der aus kanadischen Ahornbäumen abgezapft wird und neben dem Hauptbestandteil Saccharose auch Mineralstoffe, Eiweißstoffe, Apfelsäure, Glucose, Fructose und Wasser enthält. Um Ahornsirup zu gewinnen, werden die Stämme des etwa 40 Jahre alten Zuckerahorns angezapft. Der Saft wird anschließend zu Sirup eingekocht. Ahornsirup ist ein natürliches Süßungsmittel, das unwillkürlich zwei Assoziationen mit sich bringt: Kanada und Pancakes. Nicht umsonst trägt die kanadische Flagge ein Ahornblatt.

Das sagt die Farbe über Ahornsirup aus

Ahornsirup ist ein reines Naturprodukt und wird gerne von Veganern als Honig- oder Zuckerersatz verwendet. Er kann genau wie herkömmlicher Zucker verwendet werden. Die Süßkraft von Ahornsirup liegt, je nach Produkt, bei 60 bis 70% von herkömmlichem Industriezucker. Die Lichtdurchlässigkeit des Ahorns gibt Aufschluss über dessen Qualität. Je nach Farbe wird der Ahornsirup in Grad AA bis D eingeteilt. Grad A ist sehr hell und lichtdurchlässig und weist die beste Qualität auf, wohingegen Grad D einen sehr kräftigen, starken Eigengeschmack aufweist und von geringerer Qualität ist.

GradFarbeGeschmack
AAsehr hell und lichtdurchlässigfeiner, milder Geschmack
Ahellmilder Geschmack
Bmittelhellwürziger Geschmack
Cbernsteinfarbenkräftiger Eigengeschmack
Ddunkelbraunstarker, sehr kräftiger Eigengeschmack

Vorteile von Ahornsirup als Alternative zu Zucker

  • Ahornsirup ist ein naturbelassenes Produkt. Der süße Saft des Ahorns wird über Plastikschläuche gewonnen und anschließend eingekocht. Gerade im Vergleich zu hochverarbeiteten Zuckeralternativen ist Ahornsirup daher ein natürliches Süßungsmittel, das durch den geringen Verarbeitungsprozess noch viele Mineralstoffe und Mikronährstoffen wie Eisen, Zink und Kalium enthält.

 

  • Ahornsirup soll, in einem Tee oder einer heißen Milch aufgelöst, bei Schlafstörungen helfen und entzündungshemmend wirken.

 

  • Ahornsirup hat weniger Kalorien als Zucker oder vergleichbare Süßungsmittel: Während es 100g Zucker auf 387 Kalorien bringen, hat Ahornsirup bei gleicher Menge schlanke 276 Kalorien. Allerdings ist der geringere Kaloriengehalt vor allem auf das im Ahornsirup enthaltene Wasser zurückzuführen. Um dieselbe Süßkraft wie Zucker zu erreichen, muss man mehr Ahornsirup verwenden, so dass der Kaloriengehalt am Ende etwa identisch ist.

 

  • Nicht zu vergessen ist natürlich, dass Ahornsirup überall erhältlich ist. Gerade im Vergleich zu Birkenzucker oder ähnlichem macht das das Leben natürlich leichter.

Nachteile von Ahornsirup als Alternative zu Zucker

  • Für Menschen mit Diabetes ist Ahornsirup nicht geeignet.

 

  • Beim Süßen mit Ahornsirup sollte bedacht werden, dass dies schnell ein teurer Spaß werden kann, schlägt eine 250ml Flasche Ahornsirup je nach Qualität doch mit 4 bis 12 Euro zu Buche.

 

  • In Europa ist der Begriff „Ahornsirup“ nicht geschützt, so dass dem eingedickten Saft hin und wieder mal Zuckerwasser untergemischt wird und dieser damit verdünnt wird. Gerade bei einer zuckerfreien Ernährung sehr ärgerlich – also unbedingt vorher einen Blick auf die Zutatenliste werfen.

 

  • Durch die geringere Süßkraft von Ahornsirup muss man mehr Ahornsirup verwenden, um dieselbe Süße zu erreichen wie von vergleichbaren Zuckeralternativen.

 

  • Ahornsirup kommt meist aus Kanada oder aus China. Lange Transportwege sind daher die Regel, was aus ökologischer Sicht natürlich wenig nachhaltig ist. In Zeiten, in denen immer mehr Menschen darauf achten, sich möglichst saisonal und regional zu ernähren, ist dies sicherlich auch ein Aspekt, den man bedenken sollte.

Ahornsirup in der Küche

Ahornsirup wird vornehmlich für Pancakes verwendet. Doch ist Ahornsirup natürlich weitaus vielfältiger zu verwenden als nur für Pancakes. Ob im Naturjoghurt, über Waffeln oder Eis – Ahornsirup verleiht insbesondere Desserts eine leicht karamellige, nussige Note. Auch Tee kann gut mit dem dünnflüssigen Ahornsirup verfeinert werden.

 

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Ein Kommentar

  1. Hallo Sonja,

    vielen Dank für Deinen aufmerksamen Kommentar. Wir haben den Fehler entsprechend korrigiert.

    Viele Grüße
    Simone

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